Herren 1 | Blackout in den letzten Minuten
Spielbericht TuS Helmlingen – TSV Rintheim 33.33 (15:14)
Der Ausflug nach Helmlingen endete für den TSV Rintheim mit einem unbefriedigenden Unentschieden: 33:33 steht auf der Anzeigetafel, doch das Spiel hätte in Rintheimer Händen sein können.
Von Beginn an lief die Partie für Rintheim nicht rund. Man kam nur sehr schleppend ins Spiel und ließ zu viele Chancen liegen. Insbesondere wurden auch einige 7-Meter verworfen. Nach 9 Minuten stand ein unbefriedigendes 4:1 auf der Tafel. Dadurch blieb die Begegnung zunächst ausgeglichen und Helmlingen konnte sich dank guter Chancen und mehr Zielstrebigkeit im Abschluss sogar etwas absetzen.
Aber Rintheim zeigte Nerven – und Charakter. Nach dem anfänglichen Rückstand nahm man das Heft in Halbzeit 2 in die Hand, drehte das Spiel mit einem starken Zwischenspurt und erspielte sich einen komfortablen Vorsprung. Im zweiten Durchgang war der Sieg über weite Strecken kaum in Gefahr: Die Abwehr stand solide, der Torhüter zeigte Paraden, und vorne lief das Spiel weitestgehend kontrolliert.
Doch dann, nur wenige Minuten vor Schluss, riss der Faden. Helmlingen legte einen 6:0-Lauf hin – und plötzlich war es wieder ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Rintheim vergab in dieser kritischen Phase Chancen, machte Fehler im Aufbau, und die letzten 10 % fehlten im Kopf. In den entscheidenden Momenten lief einfach alles gegen uns. Die Gastgeber kamen zurück ins Spiel – und hätten am Ende sogar den Sieg holen können.
Die Stimmung in der Halle war laut, die Fans auf beiden Seiten motiviert. Aber Rintheim verpasste seine Möglichkeiten, den Punktesieg früh klarzumachen – ausgelassene Chancen, ein paar Unachtsamkeiten und nicht dieses perfekte Finish ließen Helmlingen doch nochmal herankommen.
Fazit: Ein Punkt ist besser als gar keiner – aber mit dem, was Rintheim über weite Strecken gezeigt hat, war hier mehr drin. Die Mannschaft hätte das Spiel klar für sich entscheiden können, doch in den Schlüsselmomenten fehlte die letzte Konsequenz. Man nimmt den Punkt mit nach Karlsruhe, aber unterm Strich bleibt ein Gefühl von „verpasster Sieg“.
TSV Rintheim: Viktor Henke (9), Ole Kling (6), Friedrich Krüger (6), Paul Huber (5), Niklas Bäuerle (3), Finn Eberhardt (2), Anton Feirabend (2), Alexander Böhme, Nicolas Freund, Lukas Heber, Niklas Huber, Matthias Höfflin, Manuel Reinhardt, Hendrik Teichert, Darijo Tovernic