Damen 1 | Vorbericht TSV Bönnigheim
Hallo 4.-Liga-Fans,
das 14. Saisonspiel – insgesamt das siebte Spiel auf fremden Terrain – der Herausforderung und des Abenteuers „Regionalliga 25/26“ steht am kommenden Sonntag, 1.2.26 um 16 Uhr, für die Damen 1 des TSV Rintheim beim TSV Bönnigheim zum Auftakt in den zweiten Monat des damit noch immer jungen Kalenderjahres 2026 an.
Tabelle und bisheriger Saisonverlauf:
Der TSV Bönnigheim ist aktuell Tabellenfünfter und kann als „Anführer des Regionalliga-Mittelfeldes“ bezeichnet werden. Die bisherige Punkteausbeute lautet bei 13 Spielen: 16:10 (8S / 5N). Bönnigheim legte einen Blitzstart in die diesjährige Spielzeit hin. Nach dem vermasselten Auftakt (22:23) gegen die HSG Leinfelden-Echterdingen (auch das Rückspiel wurde 27:29 verloren) folgten fünf Siege in Serie, u.a. der 15:40-Auswärtserfolg am 11. Oktober 2025 in Rintheim. Wir erinnern uns sehr ungern an diese schmerzhafte Bruchlandung. Seit Anfang November fehlt den Gastgebern vom Wochenende jedoch die Konstanz. Es setzte bei nur noch drei Siegen vier Niederlagen, was aktuell bedeutet. Platz 5, aber dennoch Obacht: die Rintheimer Damen gastieren als schlechteste (22,69 Tore) bei der besten Offensive der Liga mit einem Durchschnitt von 32,23 eigenen Treffern!
Geographie:
Bönnigheim liegt im Norden des Landkreises Ludwigsburg und an der Grenze zum Landkreis Heilbronn, also zwischen Heilbronn und Ludwigsburg. Den Erlebnispark „Tripsdrill“ werden die meisten kennen. Dieser ist nur einen Katzensprung nach Westen von Bönnigheim entfernt. Bönnigheim gehört mit Besigheim und Bietigheim-Bissingen zum „3B-Land“, wenn man immer südlicher die Landkarte „entlangfährt“. Die Fachwerkstadt Bönnigheim preist sich selbst mit „Bönnigheim ist immer eine Reise wert!“ auf der Homepage der Gemeinde an. Aus Rintheimer Sicht wird dies nur schwer zu sagen sein, aber die 60 Minuten müssen auch erst einmal gespielt werden!
Die Schlüsselspieler (-innen):
Wenig überraschend befinden sich gleich zwei Spielerinnen des TSV Bönnigheim in der Top10 der Torjägerinnen der laufenden Regionalligarunde. Zum einen ist da Katja Kerner (RL/RR) zu nennen, Platz 5, #23, 90x in 13 Spielen erfolgreich, 3x per Siebenmeter-Strafwurf. Zum anderen Alexandra Zäh (Kreis), Platz 10, #2, 66x in 13 Spielen erfolgreich, alle aus dem Feld. Die Siebenmeter vor Ort werfen Sandra Graner (Kreis), #8, (16/22, Quote 72,73 %) oder Sina Häberlen (RL/RM), #18, (14/15, 93,33%).
Auswärtshighlight & Kultur: Bönnigheimer Weine – Erstklassige Qualität und höchster Genuss sind garantiert!
„Der Wein spielte schon immer eine Rolle in der Geschichte der Stadt. Jedes Stadtviertel hatte seine eigene Kelter. Heute wird auf sonnigen Hängen mit anspruchsvollen Böden überwiegend Lemberger kultiviert, jene berühmte Württemberger Rarität, die nur in besten Lagen gedeiht. Für ihre Spitzenqualität sind die Bönnigheimer Weine bekannt, sowohl von der vielprämierten Winzergenossenschaft Stromberg-Zabergäu, als auch von den hochkarätigen privaten Weingütern […]. Sie garantieren erstklassigen Genuss.“ (www.boennigheim.de)
In diesem Sinne, auf zum „erstklassigen Genuss“ nach Bönnigheim, vielleicht gibt es ja neben 4.-Liga-Handball auch die Möglichkeit auf ein kleines, schmackhaftes Weintasting. Die Vorfreude auf einem weiteren neuen Ground steigt dadurch natürlich! Handball und Kultur, was will man mehr? – T.H.