Damen 1 | Vorbericht SU Neckarsulm 2
Hallo 4.-Liga-Fans,
die Valentins- und Faschingspause ist vorbei! Genug von kitschigen Liebeleien, Rosenkavalieren oder närrischer Verrücktheit von „Baby Bell“ bis „Schaukelpferd“! Die wahre gute Laune – oben, unten, vorne, hinten, rechts & links – hat ein jeder hier, mal ehrlich, nur bei den Lieblingsleibesübungen, die sich da „Handball“ nennen!
Das 16. Saisonspiel – insgesamt das 8. Spiel auf fremdem Terrain – der Herausforderung und des Abenteuers „Regionalliga 25/26“ steht am kommenden Sonntag, 22.2.26 um 17 Uhr, für die Damen 1 des TSV Rintheim bei der Sport Union Neckarsulm 2 an, einer Handballbundesliga-Zweitvertretung. Damit biegen die Spielerinnen des Trainerduos Binder/Deuchler mit dem Rücken zur Wand, mit sieben Punkten Rückstand ans rettende Ufer, bei nur noch insgesamt sieben verbleibenden Spielen, auf die Zielgerade der laufenden Regionalliga-Spielrunde ein. Nochmals zum auf die eigene Schulter klopfen: 4. Liga, Karlsruhe auf die Frauenhandballlandkarte katapultiert und dort vertreten – seid stolz auf euch, Mädels! Die Liga ist ne´ harte Nuss! Laut Durchführungsbestimmungen müssen der vorletzte und der letzte ihre Zugehörigkeit zur Viertklassigkeit in der Endabrechnung quittieren.
Tabellensituation & Statistiken:
Vermutlich gesichertes Mittelfeld (7., 11:19-Punkte) trifft auf Abstiegskandidat #1 und den Inhaber der roten Laterne (12., 1:29-Punkte). Rein vom Papier her ist damit alles gesagt, aber jedes Spiel muss erst einmal gespielt werden, dann wird abgerechnet. Die beiden schlechtesten Defensivreihen der Liga treffen am Sonntag aufeinander: Neckarsulm kassiert im Durchschnitt 30,53 Gegentreffer, Rintheim 33,86, wobei in sieben Saisonspielen unter dem Durchschnitt Gegentore kassiert wurden, so auch im Hinspiel, das 24:32 für die „Spitzdapperinnen“ nördlich von Heilbronn endete. Gefühlt war damals mehr drinnen, handgezählte 20 Fehlwürfe und neun technische Fehler waren damals genickbrechend, Erinnerungen an diese „genügend“ Chancen damals sind noch immer präsent.
Die Schlüsselspielerin:
Die aktuelle Torjägerinnenkanone der BWHV-Frauen-Regionalliga würde derzeit nach Neckarsulm wandern! Rebecca Schäfer, #10, eine einer Topspielerin würdige Rückennummer, führt mit 123 Toren nach 15 Spielen, 97 aus dem Feld, 26 vom Siebenmeterstrich, das Gesamtklassement an. Eine weitere Spielerin, die sich in den Top10 auf dem 9. Platz befindet, ist Trixi Hanak, #6, 14 Spiele, 77 Tore, alle aus dem Feld. Die beiden Spielerinnen kommen damit gemeinsam auf knapp die Hälfte aller Neckarsulmer Tore (220). Es wundert daher wenig, dass die nächste Spielerin erst auf Position 24 kommt, mit 55 Toren, einem weniger als Rintheims erfolgreichste Werferin Julia „Ahli“ Ahlbrand!
Kurioses aus der Handballwelt trifft „Let me google that for you“:
„Trixi Hanak“ verfügt über einen eigenen Wikipedia-Eintrag! Neu-deutsch sagt man dazu: das crazy! „Zur Saison 2018/19 erhielt Hanak einen Bundesliga-Vertrag. Ihr Debüt feierte sie dagegen in der Saison 2017/18 beim Auswärtsspiel bei der HSG Blomberg-Lippe.“ (Wikipedia). Danke Google. Gespielt wird übrigens in der Sulmhalle (Pichterich-Halle) Neckarsulm (Saarstraße 20, 74172 Neckarsulm) – leider nicht in der Ballei. Hätte auch etwas gehabt, nochmal eine Bundesligahalle.
Nachdem im Heimspiel gegen den TuS Steißlingen das Schweigen der Lämmer von den Rängen, so die Erzählungen und Munkeleien, zu vernehmen war, gibt’s von nun an bis Saisonende natürlich treuen wie lautstarken Support der Edelfans, denn: es geht weiter, immer weiter…!
Lassen uns GEMEINSAM zeigen, was Handball-Karlsruhe kann. Auf wie neben dem Spiefeld, denn „KarltraSSC und Rintheim, Hand in Hand, ziehen gemeinsam durchs BWHV-Land!“ – T.H.