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4. März 2026

Damen 1 | Vorbericht TSV Rintheim – FrischAuf Göppingen 2

Von Lenna Schmid

Hallo 4.-Liga-Fans,

das 18. Saisonspiel, 10. Heimspiel des Abenteuers und der Herausforderung „Regionalliga 25/26“, steht an! In den Durchführungsbestimmungen des BWHV’s ist zu belesen, dass die beiden letztplatzierten – seit quasi Beginn sind das die beiden Aufsteiger Rintheim und Freiburg 2 – absteigen. Das Rückspiel gegen die Göppinger Bundesligareserve ist daher ein Spiel mit ganz simpler Mathematik mit, wie in internationalen Sportwettbewerben oft üblich, „was-wäre-wenn“-Kausalitäten mit einhergehenden Rechenspielchen (keine Gewähr für Richtigkeit):

  • Niederlage Rintheim: vorzeitiger Abstieg bereits vier Spiele vor Saisonende
  • Sieg Rintheim, Sieg Schwaikheim (in Schwetzingen) & Leinfelden-Echterdingen (in Steißlingen): Abstieg
  • Unentschieden Rintheim, Schwaikheim & Leinfelden-Echterdingen: Abstieg
  • Sieg oder Unentschieden Rintheim, 4 Siege danach: Leinfelden-Echterdingen, Schwaikheim (beide 9., 10:22 Punkte) & Freiburg 2 (11., 5:27) müssen alle restlichen Spiele, u. a. gegen Rintheim verlieren, damit es noch eine theoretische Chance um den Klassenverbleib gibt.

Alle drei Spiele werden parallel um jeweils 18 Uhr angepfiffen. Es kann also, wie im Volksmund oder bei Turnieren oft und schnell gesagt, zu keinerlei „Wettbewerbsverzerrung“ kommen, der Realismus überwiegt aber und wird durch den aktuellen Tabellenplatz des Gegners in grün & weiß verstärkt.

Zum Gegner:

Die Bundesligazweitvertretung aus der knapp 60-tausend Einwohner zählenden Hohenstaufenstadt, 40 Kilometer östlich von Stuttgart gelegen, steht aktuell auf dem 2. Tabellenplatz, der zur Relegation um die 3. Liga berechtigen würde. Aus 17 Spielen sprangen 28:6 Punkte heraus, nur drei Spiele gingen verloren. Das Hinspiel Anfang Januar endete 31:22 für FrischAuf!, die mit durchschnittlich 24,82 Gegentreffern pro Spiel aktuell die beste Defensive der Regionalliga stellen.

Die Schlüsselspielerin:

Noch immer verfügt der aktuelle 2. Platz über keine Top10-Torjägerin, was eine gewisse Ausgewogenheit im Kader und Unberechenbarkeit von diesem zeigt. Erst auf Platz 12 ist Rechtsaußenspielerin Sophia Marie Mohr, #99, mit aktuell 76 Treffern (0x 7M) gelistet. Direkt dahinter auf Platz 13 steht die Königspositionsspielerin (Rückraum Links) und perspektivisch für Linksaußen im Bundesligakader gelistete Anna Ehmann, #7, 75 Tore, ebenfalls 0 7M, die offenbar Lara Schmid (17, #77, 68x) und Nicola Merz (19., #2, 9x) werfen. 

Abstiege: zwischen Schmerz & Chance:

Meine Wenigkeit als passionierter Hobbyschreiberling für den Amateursport und selbsternannte Handball-Karla-Kolumna, UWE, der Unknown Writing Expert, erlebte bisher einen Abstieg live, und zwar im Fußball den des SV Sandhausen 2023 in die 3. Liga in Heidenheim. Hasst mich ich bin Heidelberger. Jeder Abstieg ist hart, tut weh, zerreißt innerlich, sorgt für Wut, innere Leere und verstärkt Fragen wie „Was hätten wir besser machen können?“, „wie hätten wir das verhindern können?“.

Jeder Abstieg ist aber auch eine Chance für einen Neuaufbau im Folgejahr und der Zukunft, Altes kann vergangen gemacht, Neues erschaffen werden. Man redet nicht umsonst vom Konzept „Ende in Veränderung“, was da heißt, „dass das Ende einer Sache kein absoluter Endpunkt ist, sondern ein wesentlicher Bestandteil eines kontinuierlichen Wandels. Es symbolisiert den Übergang, bei dem etwas Altes aufhört, um Platz für Neues zu schaffe!“ (Google) – T.H.