Skyline Karlsruhe

Latest News!

11. März 2026

Damen 1 | Vorbericht SF Schwaikheim

Von Lenna Schmid

Hallo 4.-Liga-Fans,

das 19. Saisonspiel in der BWHV-Regionalliga 2025/26 – insgesamt das 9. Spiel auf fremdem Terrain und das viertletzte Saisonspiel (nur noch einmal zu Hause) – steht am kommenden Sonntag, 15.3.26 um 16 Uhr, für die Damen 1 des TSV Rintheim bei den ebenfalls, aber württembergischen, Aufsteigerinnen der SF Schwaikheim an, die sich selber als „Salmons“, Lachse, bezeichnen. 

„Herausforderung & Abenteuer“ sind vorbei:

Für die vom Verletzungspech geplagten Rintheimer Damen ist seit vergangenem Wochenende beschlossene Sache, dass nächste Jahr in der Oberliga Baden-Württemberg, wo auch viele neue Gegnerinnen aus Südbaden und Teilen Württembergs, aber auch alte Bekannte aus Badischen Oberliga und Badenliga-Zeiten warten, wieder den Lieblingsleibesübungen in Wettkampfform nachgeifert werden kann. Kurz gefasst: Rintheim ist abgestiegen und das bereits vier Tage vor Saisonende! Aber auch in 100 Jahren, wird man es noch sagen, ein Jahr 4. Liga, TSV! Der Realismus überwiegte, die TSV‘lerinnen nahmen den Abstieg mit Fassung hin und wurden gleichsam von ihren treuen Fans gefeiert. Fazit: So kann man absteigen, vielleicht ist deutlich und zu Hause weit vor Saisonende sogar angenehmer als auswärts schmerzhaft und knapp.

Zum Gegner:

Schwaikheim liegt im Rems-Murr-Kreis, nordöstlich von Stuttgart neben Winnenden. Für die Anfahrt bedeutet das: 94 Autokilometer ins Stuttgarter Hinterland. Die Sportfreunde Schwaikheim befinden sich mit aktuell 10:24 Punkten nach 17 Spielen auf dem 9. Tabellenplatz und teilen sich diesen mit der HG Oftersheim/Schwetzingen. Ein Schwaikheimer Sieg würde einen gehörigen Schritt in Richtung Klassenerhalt bedeuten. Rein rechnerisch wäre dieser aber noch nicht endgültig in trockenen Tüchern. Aktuell stiege aus der 3. Liga nur ein Team nach Baden-Württemberg ab (HSG St. Leon/Reilingen, aktuell Vorletzter). Das Hinspiel in Rintheim Mitte November 2025 konnten die Schwaikheimer Handballerinnen deutlich mit 28:38 gewinnen. 

Die Schlüsselspielerin:

Wenig überraschend und den Schwaikheimer Tabellenplatz betrachtend (9.) befindet sich in der Top10, darüber hinaus aber definitiv verwunderlicherweise auch noch nicht einmal in der Top 20 eine „Schwoiga“ Spielerin. Die erfolgreichste Rintheimer Werferin ist auf Platz 19 Julia Ahlbrand mit 69 Toren, 41 aus dem Feld, 28 vom Siebenmeterstrich. Lara Gerstberger, #6, ist die erfolgreichste Werferin der SF Schwaikheim und steht auf dem 27. Platz mit 60 Treffern in 17 Spielen. Die weiteren 364 Treffer (424 gesamt) teilen 13 Spielerinnen unter sich auf. 

Persönlicher Senf zum Thema „Tiernamen im Amateurhandball“:

Die Schwaikheimer Handball-Damenmannschaft nennt sich selber „Salmons“, also Lachse. Gibt man bei Google „was hat Schwaikheim mit Lachsen zu tun?“ ein, gibt die Google-KI folgende Antwort: „Basierend auf den vorliegenden Suchergebnissen gibt es keinen direkten Zusammenhang zwischen der Gemeinde Schwaikheim und Lachsen.“ Leider erhielt meine Wenigkeit auf persönliche Anfrage bis Mittwochvormittag, 11.3., für einen „sexy Vorbericht“ keine Antwort aus dem Schwabenland zur Erklärung, woher der Name „Salmons“ eigentlich kommt oder wie er entstand – Schade! Vielleicht gibt es im Spielbericht im Rückblick eine Chance. „Rhein-Neckar Löwen“ oder „Füchse Berlin“ im Handball, „Eisbären Berlin“ oder „Adler Mannheim“ im Eishockey – auf Profiebene steht stets Geld und Marketing hinter Tiernamen. Mein persönliches Fazit zu Tiernamen auf Amateurebene lautet daher: lasst den Quatsch. Abschließend wird daher noch der Durlacher Delfin gegrüßt!-T.H.