Herren 1 | TSV Rintheim erwischt rabenschwarzen Tag gegen Muggensturm/Kuppenheim
Der TSV Rintheim musste sich am Samstagabend vor rund 100 Zuschauern in der heimischen Halle der SG Muggensturm/Kuppenheim mit 24:30 (6:13) geschlagen geben. Entscheidend war dabei vor allem eine schwache Anfangsphase, in der Rintheim nie richtig ins Spiel fand.
Aus Rintheimer Sicht begann die Partie denkbar schlecht. Die Mannschaft kam unfassbar schlecht ins Spiel und leistete sich in den ersten Minuten zahlreiche Fehlwürfe, technische Fehler und Unkonzentriertheiten. Immer wieder scheiterten die Gastgeber am gegnerischen Torhüter – selbst aus besten Positionen. Über die gesamte Spielzeit hinweg hatte man das Gefühl, dass der TSV Rintheim den gegnerischen Keeper förmlich warm schoss.
Gerade in den ersten 30 Minuten machte sich die mangelnde Chancenverwertung deutlich bemerkbar. Trotz zahlreicher guter Möglichkeiten gelang es dem TSV kaum, den Ball im Tor unterzubringen. Lediglich sechs Treffer standen zur Halbzeit auf der Anzeigetafel – eine Ausbeute, mit der sich auf diesem Niveau kaum ein Spiel gewinnen lässt. Zu allem Übel musste der TSV auch noch die Verletzung von Viktor Henke in Kauf nehmen. Mit einem dreifachen Mittelhandbruch wird er eine Weile ausfallen. Auch Lukas Heber musste verletzungsbedibgt ausgewechselt werden. An der Stelle wünschen wir gute Besserung!
Die SG Muggensturm/Kuppenheim nutzte ihre Chancen konsequenter und ging folgerichtig mit einer komfortablen 13:6-Führung in die Kabine.
Auch nach dem Seitenwechsel lief Rintheim weiterhin dem Rückstand hinterher. Zwar zeigte sich die Mannschaft in der zweiten Hälfte verbessert, blieb jedoch insgesamt deutlich unter ihren Möglichkeiten und fand nie wirklich Zugriff auf das Spiel. Zwischenzeitlich wuchs der Rückstand zur Mitte der zweiten Halbzeit sogar auf zehn Tore an, womit die Partie praktisch entschieden war.
In den Schlussminuten bewies der TSV Rintheim dennoch Moral. Die Mannschaft kämpfte sich noch einmal heran und konnte den Abstand etwas verkürzen. Am Ausgang der Begegnung änderte das jedoch nichts mehr – die Gäste brachten den Vorsprung letztlich sicher über die Zeit.
Am Ende stand der TSV Rintheim zwar als Mannschaft geschlossen zusammen und zeigte Herz, doch die schwache Chancenverwertung und die vielen Fehler über die gesamte Spielzeit hinweg machten an diesem Abend den Unterschied. Nun gilt es, die Partie schnell aufzuarbeiten, die Fehler abzustellen und im nächsten Spiel wieder ein anderes Gesicht zu zeigen.
TSV Rintheim: Ole Kling (10), Noah Riffel (5), Jo Dräger (2), Viktor Henke (2), Hannes Träger (2), Valentin Conrads (1), Niklas Huber (1), Friedrich Krüger (1), Niklas Bäuerle, Alexander Böhme, Finn Eberhardt, Nicolas Freund, Luca Frietsch, Lukas Heber, Hendrik Teichert, Darijo Tovernic